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Zitate und Weisheiten

„Seit man begonnen hat, die einfachsten Behauptungen zu beweisen, erwiesen sich viele von ihnen als falsch.“

Bertrand Russell (1872 – 1970)
„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“

Wird oft Mahatma Ghandi zugeschrieben, ist aber von Nicholas Klein in einer Rede von 1918 verwendet worden:

„Und, liebe Freunde, in dieser Geschichte findet ihr die Historie unserer gesamten Bewegung wieder: Zuerst ignorieren sie dich. Dann machen sie dich lächerlich. Dann greifen sie dich an und wollen dich verbrennen. Und dann errichten sie dir Denkmäler. Und das ist genau das, was den vereinigten Arbeitern der Bekleidungsindustrie Amerikas passieren wird.“

Quelle: de.wikiquote.org
"Wer den anderen liebt,
lässt ihn gelten,
so wie er ist,
wie er gewesen ist
und wie er sein wird."

Albert Camus
"Die Liebe ist wie das Leben selbst.
Kein bequemer und ruhiger Zustand,
sondern ein großes und wunderbares Abenteuer."
"Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt."

Antoine de Saint-Exupery
"Der Maßstab für Fortschritt ist nicht, wie viel wir dem Überfluss derjenigen hinzufügen, die ohnehin schon genug besitzen, sondern ob es gelingt, denjenigen, die zu wenig besitzen, das zu geben, was sie zum Leben brauchen."

Franklin Delano Roosevelt (1882 – 1945)
32. Präsident der USA
"Liebe zur Natur ist die einzige Liebe, die menschliche Hoffnungen nicht enttäuscht."

Honoré de Balzac (1799 – 1850)
"Der Wunsch nach Vollkommenheit ist die schrecklichste Krankheit, die je den menschlichen Geist befallen hat."

Theodor Fontane
"Das Unglück des Menschen beginnt dann, wenn er außerstande ist, mit sich allein in einem Zimmer zu bleiben."

Blaise Pascal
"Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich.
Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht."

Albert Schweitzer
"Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten. Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist."

Johann Wolfgang von Goethe
(1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann
"Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern das er nicht tun muß, was er nicht will."

Jean-Jacques Rousseau
(* 28. Juni 1712 in Genf, † 2. Juli 1778 in Ermenonville bei Paris)
"Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden, sich zu äußern."

Rosa Luxemburg
"Handle so, dass die Maxime Deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne."

Imanuel Kant (1724 – 1804)

Eine Form seines Kategorischen Imperatives
"Die billigste Art des Stolzes ist hingegen der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten, den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, auf das er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, um stolz zu sein."

Arthur Schopenhauer (1788 – 1860)
"Was ist Nationalismus? Das ist ein Patriotismus, der seine Vornehmheit verloren hat."

Albert Schweitzer (1875 – 1965)
"Wer die Welt verbessern will, kann gleich bei sich selber anfangen."

Astrid Lindgren
"Ihre Meinung ist mir zwar widerlich, aber ich werde mich dafür tot schlagen lassen, dass Sie sie sagen dürfen."

François Marie Arouet genannt Voltaire (1694 – 1778)

"Ich stimme mit dem was Sie sagen nicht überein, werde aber bis zum Tode Ihr Recht es zu äußern verteidigen."
"I disapprove of what you say, but I will defend to the death your right to say it."
Wird in diesem Wortlaut wohl zu unrecht Voltaire zugeschrieben.
"Monsieur l'abbé, I detest what you write, but I would give my life to make it possible for you to continue to write."
aus einem Brief an Monsieur le Riche, 6. Februar 1770.
Das obige Zitat stammt von Evelyn Beatrice Hall, die es unter dem Pseudonym Stephen G Tallentyre in The Friends of Voltaire (1906) verwendet.

Besondere Weisheiten

Als kleine Hilfe in großen Lebenskrisen
Du bist das einzige Hindernis auf dem Weg zu einem erfüllten Leben.
Sei der Kapitän deines Lebens und nimm das Ruder in die Hand.
Es ist besser, für etwas zu kämpfen, als gegen etwas.
Hinfallen kann jeder.
Wichtig ist nur, dass du wieder aufstehst.

Gandhis 10 Weisheiten um die Welt zu verändern

zitert nach STREETWORKER I/2009
"Du musst die Veränderung sein, die du in der Welt sehen willst."
"Niemand kann dir wehtun, ohne deine Zustimmung."
"Die Schwachen können nie verzeihen. Die Verzeihung ist ein Attribut der Starken."

"Auge um Auge führt nur zur Erblindung der ganzen Welt."
"Ein Gramm Handeln ist mehr wert als eine Tonne der Predigt."
"Ich will die Zukunft nicht voraussehen. Ich bin damit beschäftigt, die Gegenwart zu bewältigen. Gott hat mir keine Kontrolle über den nächsten Moment gegeben"
"Ich behaupte ein einfaches Individuum zu sein und mache Fehler wie jeder andere Sterbliche auch. Ich habe genug Bescheidenheit um meine Fehler zuzugeben und meine Schritte zu überdenken."

"Es ist nicht weise zu sicher über seine eigene Weisheit zu sein. Es ist gesund daran erinnert zu werden, dass die Starken schwach werden und die Weisen sich irren."
"Ich suche nur die guten Qualitäten in Menschen. Da ich selber nicht fehlerlos bin, suche ich nicht die Fehler bei anderen."

"Der Mensch wird großartig in dem Maße, wie er für das Wohlergehen seiner Mitmenschen agiert."

"Ich meine, Führung wurde zu einer Zeit mit Kraft gleichgesetzt; aber heute bedeutet es, wie man mit den Menschen auskommt."
"Glücklich sein ist, wenn was du denkst, sagst und was du tust in Harmonie ist."

"Ziele immer auf eine völlige Harmonie deiner Gedanken, Worte und Taten. Versuche deine Gedanken zu reinigen und alles wird gut."
"Kontinuierliche Entwicklung ist das Gesetz des Lebens und Menschen, die immer versuchen ihre Glaubenssätze zu erhalten, um dadurch konstant zu wirken, manövrieren sich in eine falsche Position."

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Letztes Update: 16. April 2018

Nachdenkliches

Das Phänomen

von Hanns Dieter Hüsch

Was ist das für ein Phänomen
Fast kaum zu hören kaum zu sehn
Ganz früh schon fängt es in uns an
Das ist das Raffinierte dran

Als Kind hat man’s noch nicht gefühlt
Hat noch mit allen schön gespielt
Das Dreirad hat man sich geteilt
Und niemand hat deshalb geheult

Doch dann hieß es von oben her
Mit dem da spielst du jetzt nicht mehr
Das möcht ich nicht noch einmal sehn
Was ist das für ein Phänomen

Und ist man größer macht man’s auch
Das scheint ein alter Menschenbrauch
Nur weil ein andrer anders spricht
Und hat ein anderes Gesicht

Und wenn man’s noch so harmlos meint
Das ist das Anfangsbild vom Feind
Er passt mir nicht er liegt mir nicht
Das ist das nicht und find ihn schlicht

Geschmacklos und hat keinen Grips
Und außerdem sein bunter Schlips
Dann setzt sich in Bewegung leis’
Der Hochmut und der Teufelskreis

Und sagt man was dagegen mal
Dann heißt’s: Wer ist denn hier normal
Ich oder er du oder ich
Ich find den Typen widerlich

Und wenn du einen Penner siehst
Der sich sein Brot vom Dreck aufliest
Dann sagt ein Mann zu seiner Frau
Guck dir den Schmierfink an die Sau

Verwahrlost bis zum dorthinaus
Ja früher warf man die gleich raus
Und heute muss ich sie ernähr’n
Und unsereins darf sich nicht wehr’n

Und auch die Gastarbeiterpest
Der letzte Rest vom Menschenrest
Die sollt man alle das tät gut
Spießruten laufen lassen bis auf’s Blut

Das hamwer doch schon mal gehört
Da hat man die gleich streng verhört
Verfolgt gehetzt und für und für
Ins Lager reingepfercht und hier

Hat man sie dann erschlagen all
Die Kinder mal auf jeden Fall
Die hatten keinem was getan
Was ist das für ein Größenwahn

das lodert auf im Handumdrehn
Und ist auf einmal Weltgeschehn
Denn plötzlich steht an jedem Haus
Die Juden und Zigeuner raus

Nur weil kein Mensch derselbe ist
Und weiß und schwarz und gelbe ist
Wird er verbrannt ob Frau ob Mann
Und das fängt schon von klein auf an

Und wenn ihr heute Dreirad fahrt
Ihr Sterblichen noch klein und zart
Es ist doch eure schönste Zeit
voll Phantasie und Kindlichkeit

Lasst keinen kommen der da sagt
Dass ihm dein Spielfreund nicht behagt
Dann stellt euch vor das Türkenkind
dass ihm kein Leids und Tränen sind

Dann nehmt euch alle an die Hand
Und nehmt auch den der nicht erkannt
Dass früh schon in uns allen brennt
Das was man den Faschismus nennt

Nur wenn wir eins sind überall
Dann gibt es keinen neuen Fall
Von Auschwitz bis nach Buchenwald
Und wer’s nicht spürt der merkt es bald

Nur wenn wir in uns alle sehn -
Besiegen wir das Phänomen
Nur wenn wir alle in uns sind -
Fliegt keine Asche mehr im Wind


(Hanns Dieter Hüsch)


Natur und Reisen



Politik heute


"Man kann einen Teil des Volkes
die ganze Zeit täuschen,
und das ganze Volk einen Teil der Zeit.
Aber man kann nicht das gesamte Volk
die ganze Zeit täuschen."

Abraham Lincoln

Was ist Politik?

Der Begriff "Politik" wird im allgemeinen Sprachgebrauch auf den Staat und seine Institutionen (Regierung, Parlament, Parteien) reduziert. Dabei ist "Politik" etwas sehr viel weiter Gehendes. Es geht doch eigentlich um die Auseindersetzung zwischen Menschen, die ihre Interessen durchsetzen möchten. Man spricht ja auch von Geschäftspolitik, Interessenpolitik, Klientelpolitik und vieles mehr. So müsste man Politik wie folgt definieren:
Politik ist die Gesamtheit aller Aktivitäten, die der Durchsetzung von individuellen Interessen dienen.


Woher kommt die Wahlmüdigkeit?



Die folgende Grafik zeigt die Bundestagswahlergebnisse entsprechend:
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Krieg und Frieden

Pazifismus - unsere letzte Chance?

Kriege brechen nicht einfach aus, sondern werden durch politische Fehlentscheidungen verursacht.

Die Erfahrungen meiner Eltern mit Kriegsdienst und Ungerechtigkeit haben mich, was Militär angeht, tief geprägt. Ich glaube nicht, dass es irgend eine Rechtfertigung dafür gibt, junge Menschen in den Krieg zu schicken.

Meiner Überzeugung nach muss das Töten von Menschen stets eine Straftat sein, von der es keine Ausnahmen geben darf. Ach ja, natürlich: Notwehr! Aber hat es etwas mit Notwehr zu tun, wenn man den Krieg vorbereitet, indem man aufrüstet? Ist es zu rechtfertigen, wenn Waffenlobbyisten die Politiker so beeinflussen, dass Waffen gekauft werden?

Der berühmte Verhaltensforscher, Arzt und Nobelpreisträger Konrad Lorenz schreibt dazu:
Große Bevölkerungszahlen bringen es mit sich, daß es zu viele Wähler und zu wenige Gewählte gibt. Selbst bei einem moralisch einwandfreien, wahrhaft demokratischen Verfahren vereint sich zuviel Macht in den Händen einiger weniger Menschen. Sehr wenige Menschen - und seien sie noch so gescheit und moralisch einwandfrei - sind imstande, in Machtpositionen ihre volle Menschlichkeit zu bewahren. Der Cäsarenwahn ist eine sehr reale Erkrankung.
In der Industriegesellschaft ist nicht zu verhindern, daß Besitz-Zuwachs auch einen Gewinn an Macht bedeutet. In unserer Welt der Massensozietät ist es unausbleiblich, daß kleinere wirtschaftliche Unternehmen mit ihrem beschränkten Kapital im Wettbewerb mit größeren den kürzeren ziehen. Es ist klar, daß mit dem Fortschreiten der Technologie die Großproduzenten schließlich alles beherrschen. Es ist ein Irrtum zu glauben, die Welt werde von Politikern regiert. Hinter diesen steht als der wirkliche Tyrann die Großindustrie. Wenn der Rüstungswettlauf auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs trotz aller Gipfeltreffen und Abrüstungsgespräche weiter geht, so geschieht das nicht, weil Russen und Amerikaner voreinander Angst haben, sondern weil die Industrie daran verdient.

Zitat aus Konrad Lorenz: „Der Abbau des Menschlichen“, Piper Verl. Mchn. 1983, S. 162

Heute ist der Eiserne Vorhang zwar beseitigt, aber als Ersatz dient das neue Feindbild „Achse des Bösen“ oder der internationale Terrorismus. Im Namen des Kampfes gegen die Terroristen werden Freiheitsrechte eingeschränkt und Kriege geführt. Aber geht es dabei wirklich um die Verteidigung der Menschenrechte? Kann man Krieg gegen Terroristen wirklich führen? Ist es nicht eine Illusion zu glauben, man könne alle Terroristen einsperren oder umbringen - und alles wird gut?

Nach Meinung von Kanzlerin Merkel ist die alte Trennung von innerer und äußerer Sicherheit “von gestern”, spätestens seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 müsse man in ganz neuen Zusammenhängen denken. “Nur wenn wir dieses neue Denken auch wirklich anwenden, bleiben Freiheit und Sicherheit angesichts dieser neuen Bedrohung in einer ausgewogenen Balance”, so die Meinung der Kanzlerin. Die öffentliche Debatte dreht sich überwiegend um die Auswirkungen des Terrorismus, wer befasst sich eigentlich mit den Ursachen des Terrorismus?

Einen Krieg beginnen heißt nichts weiter, als einen Knoten zerhauen, statt ihn auflösen.

Christian Morgenstern

Was wir wirklich brauchen ist Gerechtigkeit. Wir sollten uns um einen Weltethos bemühen, der nicht die Gegensätze sondern die Übereinstimmungen zwischen den Weltanschauungen und Religionen hervorhebt. Das Töten eines Menschen ist grundsätzlich Mord - in allen Kulturen!

Wir müssen die Güter gerecht verteilen, statt Waffen zu produzieren! Wir dürfen das christliche Aushängeschild nicht zur Selbstbeweihräucherung missbrauchen, sondern das ernst nehmen, was christlich ursprünglich bedeutet.
Religiöser und antireligiöser Fanatismus gepaart mit überheblichem Nationalismus und Machtstreben war die Ursache praktisch aller Kriege, die die Menschheit jemals erlebt hat.

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Ausgewählte Texte:


Letztes Update dieser Seite: 19. Juli 2014

Religion - Fanatismus oder Nächstenliebe?



Gibt es eine einzig wahre Religion?

Dazu einige Stimmen:

Der säkulare Weg

Der Dalai Lama

Frieden ist der Weg

„Ich bin Christ, Hindu, Moslem und Jude.“

Mahatma Gandhi

Solidarität

„Ich konnte nie verstehen, wieso Christen so viel Energie für die Rechtfertigung ihrer Differenzen verschwendeten.
Ich wollte deshalb eine Gemeinschaft, in der die menschliche Solidarität gilt, unabhängig von allen Konfessionen“

Roger Schutz


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